Aufschieberitis

Liebe Leser,

Nicht lange hin, dann ist Silvester. Werden Sie sich auch was vornehmen für 2017? Klar möchten wir auch etwas erreichen. Vor allem möchten wir in 2017 wieder Zufriedenheit und Treue unserer Kunden erfahren. Doch wie lange hält so eine Absicht dann durchschnittlich an?

So mit 15 Jahren hatte ich mir vorgenommen, den 2. Bildungsweg zu gehen. Ich tat dies dann in meinen Zwanzigern, bis zum Uni-Abschluss. Kaum einer dachte, ich würde durchhalten. Na ja, so manches läuft auch einfach nicht wie geplant bei mir. Besonders bei der Steuererklärung quält mich Aufschieberitis.

Sagen wir`s mal so. Es gibt schlimmeres. Wer schon mal eine Verhaltenstherapie durchlaufen hat, der hatte bestimmt schmerzhaftere Gründe. Oft scheint in so einem Fall alles im Leben zusammenbrechen zu wollen, sind wir eingesperrt in unsere Zwänge, kommen einfach nicht heraus aus den Blockaden, tun einfach nicht, was geplant war.

Ob nun tatsächlich bei anderen Hauptschulabgängern der 2. Bildungsweg ein erfüllteres Leben bedeuten würde, wissen wir wohl nicht im Voraus. Oft weiß ja der Körper vieles, was dem Menschen mental nicht bewusst ist. So gibt es manchmal schützende Widerstände. Klar könnten oft Widerstände als gegenstandslos ausgeräumt werden. Verhaltenstherapie ist hier im Ernstfall der Weg in unserer westlichen Gesellschaft. Es ist der Weg der betreuten kleinen Schritte und des Arrangierens, damit Schritte leichter gegangen werden können. Und schließlich ernten wir dann irgendwann doch Gewohnheiten, die Besserung im Wohlbefinden bedeuten. Und die inneren Widerstände scheinen tatsächlich abgebaut zu werden.

Unser westliches Herangehen, allein aus Sicht der Gestaltung von Gewohnheiten ist in dieser Hinsicht aber wohl doch eher mühsam und langatmig. Und es ist auch klar, dass nicht alles von Willen und Absicht abhängt. Mancher ist eben zu ungünstig konditioniert. Schuldzuweisungen helfen dann oft schon gar nicht.

So finde ich es auch erfreulich, dass in unsere westliche Bewusstheit auch zunehmend östliches Herangehen einfließt. Ebenso wird wieder den Weisheiten außerhalb der Forschung mehr Bedeutung gegeben. Die Neigung, alles mit Denken lösen zu wollen, nennt gar Eckhardt Tolle DIE Krankheitsursache unserer Zeit.

Nehmen wir einmal einen Heiler wie Vadim Tschenze. Bei ihm beginnt die Therapie mit einer Reinigung. Gereinigt wird der Mensch zunächst von ungünstigen, blockierenden, unbewussten und bewussten Denk-Mustern. Oft können wir als Normalbürger die Effekte nur als Heilung durch Liebe deuten.

Nach diesem Schritt geht es um Aufbau durch Energie. Wir können hier z.B. Meditation, Yoga oder die überlieferten Weisheiten und Methoden aus Hawaii als hilfreich anführen. Auch Heilsteine, Bachblüten und Homöopatie könnten wir hier als Unterstützung ansehen. Unser Energie-Zustand wird angehoben. Oft Voraussetzung, um überhaupt kurze oder längere Zeit eine Absicht aufrecht halten zu können und uns den bestehenden Widerständen geduldig zuwenden zu können. Auch um mal einen Silvester-Vorsatz tatsächlich umzusetzen.

Damit wird die Sache aus meiner Sicht doch etwas mehr ganzheitlich, als mit rein mental orientierten Methoden. Es wird aufgebaut mit Geist (Entscheidung), anhaltender Absicht (Wille) und Energie (Zuwendung und Weg nach innen). Fehlt eines der drei, dann wird es wohl meistens schwer.

Insofern wünsche ich allen Lesern viel Geduld, Liebe und Wohlwollen mit sich selber.

LG Richard

nilkolaus

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