12 Gesetze des Lebens

Liebe Besucher,

Jahrtausende haben sich Menschen Gedanken gemacht darüber, was wichtig ist im Leben. Vieles stammt auch aus fernen Regionen der Welt. Nun einmal ein paar Gedanken aus  Buddhismus und Huna.

Schade eigentlich, dass in unserer Zeit vieles vergessen ist. Dennoch finden wir die Weisheiten oft verdreht und abgekürzt wieder, bzw. mit einer Interpretation, die zu der Kontrollsucht mancher Kopfmenschen passt. So erhalten wir so manche „Du Sollst“ Regel, die angeblich den Stein der Weisen darstellt.

Und schon haben wir selber Schuld an allem, auch wenn das nicht so direkt gesagt wird. Ist etwas im Argen, liegt das an einer gebrochenen Regel!

Machen wir uns doch einmal 12 überlieferte „Gesetze“ etwas bewusster  und ein paar Gedanken dazu. Vielleicht nutzen wir etwas von dieser Bewusstheit, um selbst in uns stimmiger, zufriedener und gesünder zu sein, und vielleicht etwas mehr Vertrauen in die Welt zu schöpfen.

  1. Über die Wahrheit
    Wir wissen fast nichts. Und das was verschiedene Menschen für wahr halten, kann sich ergänzen oder auch widersprechen, je nach Erfahrung und Kontext der Menschen.
  2. Über den Weg
    Jeder Mensch ist auf einem Weg, vielleicht mit einem Zweck oder um etwas zu erfahren, für den/das er genau so einen Weg braucht. So ist es dienlich, Respekt für diesen Weg zu haben, genauso wie für unseren eigenen. Egal was ist.
  3. Über den Respekt
    Jeder Mensch ist im Kern wertvoll und verdient unsere Wertschätzung.  Wertungen sind oft wenig dienlich. Halten wir also Kontakt mit dem guten Kern, so gut es geht. Oder wenden wir uns ab, damit wir nicht aus der Liebe heraus fallen.
  4. Über den Spiegel
    Es sind unsere eigenen nicht aufgelösten Schatten in uns, die uns aus dem Zustand von Wertschätzung und Liebe bringen. Sie gehen in Resonanz, wenn die Stimmung der äußeren Situation gleichartig niedrig ist, einem Spiegel gleich. So zeigen wir oft auf den Menschen gegenüber, wo wir besser nach innen schauten. Wäre da nichts, gingen wir einfach gelassen weiter.
  5. Über das Annehmen
    Unwohlsein, Ärger und Schmerz kann sich durch Annehmen sehr wohl zunehmend auflösen – wenn gleichzeitig genug Liebe mitschwingt. Gehe ich lieblos und ablehnend damit um, kann ich den Problemen auch neue „niedrige“ Energie und damit Drama geben und alles verstärken.
  6. Über Energie
    Energie lässt sich transformieren, nicht eliminieren. Und die Art ausgesendeter Energie kommt oft vermehrt zurück, im Angenehmen, wie im Unangenehmen.
  7. Über die Schuld
    Unser Handeln ist im Moment des Handelns vorbestimmt durch unsere Bewusstheit und unseren inneren Zustand. Bin ich in einem höheren Zustand von z.B. Wertschätzung oder Dankbarkeit, so ist das Tun von eine Art, die zu Dankbarkeit passt. Oft “geschieht“ das Tun nach unbewussten Mustern, die wir irgendwann angenommenen haben. Nur zunehmende Bewusstheit und Absichten aus eher liebevollen Zuständen heraus kann hier dienlich Einfluss nehmen. Urteile sind oft wenig dienlich. Siehe auch 1.
  8. Über Verantwortung
    Unser Leben hängt davon ab, wie wir im Rahmen unserer Bewusstheit zu Absichten kommen und ob wir viel in der Liebe oder eher viel in Ängsten sind. Im unbewussten und unbekannten Bereich benötigen wir Vertrauen, um in der Liebe zu bleiben, statt in Ängste und Sorgen zu rutschen. Also antworten wir doch darauf, indem wir bewusst in der Liebe balancieren.
  9. Über das „Hier und Jetzt“
    Fühlen, spüren und insofern erfahren können wir nur das, was im Moment ist. Vergangenheit und Zukunft gibt es im Moment nur als Vorstellung und Bilder im Bereich des Denkens. Obgleich dieses Denken auch Verhaltensmuster und Emotionen im Moment auslösen kann. Oft werden wir von den vorher geschaffenen Mustern des Denkens vereinnahmt. Gedanken dominieren und Körper und Herz sind nahezu erstarrt.
  10. Über das Wie und das Was
    Entscheidend in einem etwas weiter gedachten Sinn ist unser Zustand und unsere Stimmung im Tun, nicht die Bewertung von dem was objektiv getan wird. Etwas mit Liebe getan macht die Welt besser.
  11. Über Selbstliebe und Vergebung
    Solange ich dem Schuld- und Verantwortungsdenken wesentliche Bedeutung gebe, ziehen mich eigene Schuldgefühle herunter. Ob mir das bewusst ist oder nicht. In gewissem Sinne sind wir „größenwahnsinnig“ mit dem was wir von uns selber erwarten.
  12. Über das Denken
    Meine Geisteshaltung und meine Gedanken beeinflussen meine Absichten und meinen Zustand in mir. Und das gestaltet meine Welt. Achten wir also auf unsere Gedanken.

Na gut. Vielleicht dann doch noch was zum Nachmachen.

Im hawaiianischen Huna wird die Welt noch als energetisch verbunden gesehen. Extrem betrachtet ist meine Energie auch die Deine. Deine Unstimmigkeit die meine. Hat jemand ein Problem oder eine Krankheit. Dann ist das die Krankheit der Gemeinschaft. Und jeder der Gemeinschaft übernimmt dafür Verantwortung. Jeder hat das quasi mitverursacht. Und geheilt wird durch Vergeben. Ich vergebe mir, indem ich Dir vergebe und umgekehrt. Es gibt keinen Unterschied. Jeder kann den anderen heilen, indem er sich selber heilt.

Ho`opono pono
Der erste Teil wir jeweils intensiv gefühlt und gesprochen, der zweite Teil ist Erläuterung.

Das tut mir leid – Es wurde verursacht, die Ursachenkette kennen wir nicht
Bitte vergib         – Ich und du, es geht nur um die Last
Danke                  – Es ist schon was geschehen, wenn auch nicht sichtbar
Ich bin in Liebe – Ich wertschätze den Menschen, ungeachtet der Muster um ihn

Ich kann mich auch abwenden, bevor ich aus der Liebe fallen könnte.
Wiederholen. Bis Heilung geschieht oder zumindest eine Erleichterung spürbar ist.

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